Neuer Termin für 2. Hersbrucker Spielefest: 14. September 2019

Nachdem der ursprüngliche Termin leider wegen schlechten Wetters abgesagt werden musste, findet das 2. Hersbrucker Spielefest nun am 14. September von 14-18 Uhr statt.
Schnell sein lohnt sich: Die ersten 10 Anmeldungen für die Team-Geschicklichkeitsspiele bekommen eine kleine Überraschung!
Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und Getränkeausschank bestens gesorgt.
Natürlich wird im Rahmen der Spiel- und Spaßveranstaltung auch die 2.Stadtmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf ausgetragen!

Veranstalter: FRB Hersbruck / Anmeldung in der Fahrschule Hegel

Bürgermeister starten beim Hersbrucker Eselrennen

Eselrennen 2019: Robert Ilg mit „Sternchen“ [Foto: © Thomas Geiger]

Eine verbindende Gaudi war beim Eselrennen im Rahmen des diesjährigen Altstadtfestes angesagt:
Unser Bürgermeister Robert Ilg war eingeladen, gemeinsam mit einer kommunalpolitischen Truppe, aktiv an dem Rennen teilzunehmen. Pietro Valent, Bürgermeister der Hersbrucker Partnerstadt San Daniele und der dortige Tourismusbeauftragte Silvano Pilosio beteiligten sich gerne an dem Spaß. Das Team vervollständigten 2. Bürgermeister Peter Uschalt, sowie die Stadträte Norbert Thiel und Friedrich Biegel.
Im Mittelpunkt stand natürlich „Sternchen“, die sportliche und friedfertige Eselstute, welche die Mannschaft sogar bis in das Halbfinale führte.
Ein großes Vergnügen für alle Beteiligten!

Danke an den FC Hersbruck, der wie immer dieses Spektakel hervorragend organisiert und durchgeführt hat!

70,3 % für das Ratsbegehren, wir sagen Danke!

CSU, SPD und FRB Hersbruck sowie deren Vertreter sagen „Danke!“

Bei knapp 45 % Wahlbeteiligung sind die 70,3 % Zustimmung für das Ratsbegehren ein starkes Signal für die schonende Weiterentwicklung der Stadt Hersbruck.

FRB Fraktionssprecher Jürgen Amann:
„Mit diesem deutlichen Ergebnis wurden die drei Stadtratsfraktionen CSU, SPD und FRB Hersbruck in ihrer Entscheidung von 2018 – für die maßvolle Erweiterung der Firma GERU-Plast zu stimmen – bestätigt. Hier möchte ich mich ausdrücklich bei den Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen bedanken.
Ich hoffe nun, dass wieder Ruhe einkehrt und sich die teilweise aggressive Grundstimmung wieder legt. Demokratie lebt von aktiver Mitarbeit aller Bürger, das soll auch so sein. Ich wünsche mir nur, dass sich diese Mitarbeit nicht nur auf Eigeninteressen beschränkt, sondern stets das Allgemeinwohl im Vordergrund steht. Konstruktiver Austausch muss möglich sein, denn ein gewählter Stadtrat ist nicht allwissend und braucht Anregungen aller Bürgerinnen und Bürger.“

In diesem Sinne laden wir Sie auch weiterhin zur aktiven Beteiligung an der Entwicklung unserer Stadt ein:
Wir haben für Ihre Anregungen immer ein offenes Ohr, kontaktieren Sie einfach uns direkt, unseren Bürgermeister oder unsere Stadträte.

Ihr Freier Rathausblock Hersbruck

Begehren am 7. Juli – Der Stimmzettel, kurz erklärt

Bürgerentscheid 1 „Ratsbegehren“: Stimmen Sie hier bitte mit „Ja“, um der Erweiterung der Firma GERU-Plast zuzustimmen (mehrheitliche Empfehlung Ihres Stadtrats).

Bürgerentscheid 2 „Bürgerbegehren“: Konsequenterweise sollten Sie hier nun mit „Nein“ stimmen, da ein „Ja“ gegen die Erweiterung wirken würde.

Für beide Begehren gilt: Um im ersten Schritt zu „gewinnen“ brauchen sie jeweils eine einfache Mehrheit der Ja- gegenüber der Nein-Stimmen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass jeweils mindestens ca. 2000 Wähler (genauer: 20% aller Wahlberechtigten) mit Ja gestimmt haben müssen!

WICHTIG! Die Stichfrage nicht vergessen:

Für den Fall, dass beide Begehren nach den oben genannten Kriterien von den Wählern angenommen werden, entscheidet die Stichfrage, welches Begehren zur Umsetzung kommt. Unsere Empfehlung also auch hier: Ein Kreuz bei Entscheid 1 „Ratsbegehren“.

Unsere Empfehlung – nutzen Sie auch die Briefwahl!

Kernaussagen der Infoveranstaltung im Hirtenmuseum

Bei der gestrigen Infoveranstaltung zum Ratsbegehren am 7. Juli konnten sich die Organisatoren von FRB, CSU und SPD über einen großen Zuspruch seitens der interessierten Hersbrucker freuen.

Infoveranstaltung_klein

Hier nochmal die Kernaussagen der fachkundigen Referenten:

-Der tatsächliche „Flächenfraß“ beträgt lediglich 0,9 Hektar, was selbst die Hersbrucker Grünen als unkritisch ansahen (der Bebauungsplan wurde vergangenes Jahr einstimmig, also auch mit Grüner Zustimmung, beschlossen)
-Die vorgeschriebenen Ausgleichsflächen sind in unmittelbarer Nähe vorhanden und würden bei geplanter Gestaltung als Feuchtbiotope sogar zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes in Altensittenbach beitragen
-Die Umweltverträglichkeit wurde geprüft, auch die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung ergab keinerlei Grund zur Beanstandung
-Eine Erweiterung an anderer Stelle in Hersbruck würde zu unnötigem (Schwerlast-)Pendelverkehr in der Stadt und zu einem höheren Flächenverbrauch führen
-Für GERU Plast ist die Erweiterung nötig um wettbewerbsfähig zu bleiben, dabei entstünden 50-70 neue Arbeitsplätze, andernfalls würden 170 Arbeitsplätze gefährdet oder es droht die Abwanderung des gesamten Unternehmens
-Das würde zu Gewerbesteuereinbußen führen – Geld, das an anderer Stelle dann fehlt (Stadtbus, Strudelbad, Bücherei, …)
-Der Wegfall eines großen Stromkunden bedeutet, dass die jährlichen Fixkosten der HEWA auf weniger Abnehmer umgelegt werden können, daraus würden Mehrkosten für jeden Einzelnen resultieren
-Damit Hersbruck sich auch zukünftig als attraktiver Standort gut entwickeln kann, muss es ein verlässlicher Partner für Unternehmer und Investoren bleiben
-Auch der Hersbrucker Einzelhandel ist von einer lebendigen Stadt, in die die Menschen nicht nur zum Schlafen kommen, abhängig

 

Allen beteiligten Stadträten ist ein sorgfältiger Umgang mit den Fakten wichtig, denn sie müssen bei allen Entscheidungen das Gemeinwohl im Blick behalten und gute Kompromisse bei gegensätzlichen Interessenslagen finden. Solche, gut abgewägten, Entscheidungen im Anschluss dann gemeinsam zu verteidigen, hat nichts mit Mauscheleien oder anderen Vorwürfen unsachlicher Verschwörungstheorien zu tun!

Zum Abschluss noch eine Anekdote von Wolfgang Plattmeier zum letzten Bürgerbegehren:

Durch Gerüchte und Halbwahrheiten wurde 2001 die direkte Anbindung des Gewerbegebiets Krötensee an die B14 und im Zuge dessen eine Haid-Unterführung verhindert – eine Entscheidung, die heute sicherlich Viele anders getroffen hätten.